Das gemeinsame Singen am „Tag des Liedes“ auf dem Trittauer Sängerberg hatte dieses Jahr eine besondere Atmosphäre : Der lautsprecherunterstützte Gesang unter freiem Himmel auf dem gepflegten Gelände der Familie Droege wurde wetterbedingt durch lebendiges Singen in der zum Anwesen gehörenden Halle ersetzt.
Nach wochenlanger Trockenheit setzte genau am 25.Mai eine Regenperiode ein. Durch Wettervoraussage konnte man sich auf diese Situation einstellen und baute die „Scheune“ in eine „Musikhalle“ um.
Da die 50 Schüler */innen der Grundschule Lütjensee von ihren Eltern begleitet wurden und schon ca. 100 Mitglieder aus anderen Chören anwesend waren, musste man sehr eng zusammenrücken.
Es waren genügend Notenhefte ausgelegt, und so entstand beim gemeinsamen Singen von bekannten Volksliedern bei Jung und Alt eine schöne warme Chorsänger-Atmosphäre, die man fühlt, aber nicht beschreiben kann. Zumal die jungen Schüler beim Lied „Mein Vater war ein Wandersmann“ die aufgesetzten Hüte schwangen und die Schülerinnen kleine Blumenkränze im Haar trugen. Für diese herrliche Inszenierung ein besonderes Dankesschön an Frau Heike Wagner, der Leiterin des Chores!
Der „Gemischte Chor Großensee“ und der „Männergesangverein Siek e.V.“ traten mit je eigenem Programm unter der Leitung von Kristof Skladanowski auf und ernteten abschließend mit dem gemeinsam gesungenen „Balkanfeuer“ großen Applaus.
Die 50 Stimmen des Ahrensburger „Rantzau-Chores“ unter der Leitung von Heinz Jung schafften es locker, durch ihre Liedauswahl und ihrem fröhlichen kräftigen Gesang , die Halle nach dem Abzug des Schülerchores wieder zu füllen.
Der zum Abschluss des „Volkslied-Festivals“ aufgetretene „Shanty-Chor Schaalseejungs“ bestach durch seine traditionelle Kleidung und die mitreißende Art seines Vortrages. Am begeisternden Mitsingen des Publikums erkennt man, dass für uns Norddeutschen viele Seemannslieder bereits Volkslieder sind.
„Für mich ging ein Traum in Erfüllung, dass der Wert der Volkslieder wieder eine Anerkennung findet. Der „Tag des Liedes“ ist in Trittau einer der kulturellen Höhepunkte, der weiter gefördert werden sollte.
Mein Dank gilt Frau Droege, dem Bürgermeister Oliver Mesch, den zahlreichen Sängern */rinnen, dem erschienenen toll mitsingenden Publikum und besonders den vielen helfenden Händen“,
so Jürgen zum Felde
